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FBU-ödp möchte in Wernberg-Köblitz eine absolute CSU-Mehrheit verhindern

Probleme nicht auf Kosten der Kinder lösen -Zweiter Sitz im Marktrat das Ziel der FBU-ödp Liste

Die FBU-ödp in Wernberg-Köblitz möchte auch im kommenden Marktrat mit einer gestalterischen Mehrheit die Geschicke des Marktes lenken und Schaden abhalten. Es sei das Ziel, eine Mehrheit der CSU zu verhindern.

 

Nach sechs Veranstaltungen im gesamten Bereich des Marktes Wernberg-Köblitz schloss die FBU-ödp in Diebrunn den Wahlkampf 2008 ab. Dabei wurden auch noch einmal die Marktratskandidaten vorgestellt. Der Sprecher der Liste und Dritter Bürgermeister, Georg Schlögl, zog in seiner Rede Bilanz über die abgelaufenen sechs Jahre und wandte sich einigen Problemen in der Marktgemeinde zu.

 

Zunächst einmal verwehrte sich Schlögl dagegen, dass man von Seiten der CSU als Blockierer bezeichnete werde. Man habe immer nur mit einer gestalterischen Mehrheit das Beste für die Marktgemeinde gewollt. "Gemeinsam mit den Landlisten bildete FBU-ödp eine gute Fraktionsgemeinschaft in der man substanziell und kameradschaftlich zusammen arbeitete."

 

Schlögl bezeichnete Bildung als einen wichtigen Grundstein für die Zukunft der Gemeinde. Die Hauptschule müsse erhalten bleiben, dazu müsse aber die Staatsregierung das Gesetz ändern, dass einzügige Hauptschulen geschlossen würden. Das Ziel, die Hauptschule zu erhalten, dürfe nicht auf Kosten der Kinder in der vierten Jahrgangsstufe gelöst werden. Bisher funktioniere dies aber so in der Wernberger Schule. Kinder, die eine Begabung auf eine weiterführende Schule haben, dürften dies überhaupt nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen, sprich Aufnahmeprüfungen. Die Übertrittsquote aus Wernberg liege unter dem Landkreisdurchschnitt, dies gebe zu denken.

 

 

Schlögl führte dann noch einige Punkte an, bei der man durch eine gestalterische Mehrheit gegen die CSU Schaden von den Bürgerinnen und Bürgern genommen habe, so bei der geplanten Privatisierung des Klärwerkes. Hier habe man E.ON als Träger haben wolle. Scheinbar könne in der CSU-Fraktion niemand rechnen.

 

Auch in Sachen Marktplatzgestaltung ging Schlögl mit der Rolle des Bürgermeisters und der CSU-Fraktion hart ins Gericht. Obwohl bereits im Oktober 2006 Ungereimtheiten auftraten, stoppte der Bürgermeister die Arbeiten bei der Pflasterung nicht. Denn er wollte seinem Freund Pfarrer Markus Ertl nicht den Adventsmarkt verderben.

 

Nach dem Willen der CSU und des Bürgermeisters wäre das Hallenbad schon lange geschlossen, aber mit einer Mehrheit von FBU-ödp, Landlisten, SPD und FW wurde das Bad erhalten.

 

Der Hochwasserdamm sei in seinen Augen und auch den seiner Fraktionsgemeinschaft nicht notwendig, nur wenige würden ihn wollen, die große Mehrheit sei dagegen. Hier würden mit immer mehr verschiedenen Zahlen die Menschen verunsichert.

 

Schlögl kritisierte auch, dass die CSU sich rühme, 13 000 Euro gespendet zu haben. Er stelle sich die Frage, wo die CSU das Geld her habe. Sie sei doch kein Wirtschaftsbetrieb. Das Geld könne nur aus Firmenspenden kommen. Keine Firma gebe Geld und erwarte keine Gegenleistung. Die Firma versuche doch, die Partei in ihrem Sinne zu benutzen. "Früher sagte man dazu Bestechung."

 

Abschließend warb Schlögl um die Stimmen für die Liste der FBU-ödp und somit eine Fortsetzung der gestalterischen Mehrheit.

 


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